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Beleuchtung
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Die Beleuchtung eines Meerwasseraquariums ist entscheidend, da Korallen via Photosynthese von symbiontischen Algen (Zooxanthellen) ernährt werden.
1. Die gängigsten Technologien
- LED: Der heutige Standard. Sie sind energieeffizient, langlebig und bieten oft eine App-Steuerung für Sonnenauf- und -untergänge. Beliebte Modelle sind z.B. die Aquaillumination (AI Prime / AI Hydra) , ATI, D-D, Giesemann, Jebao, Kessil, Maxspect und Tunze.
- T5-Röhren: Bieten eine sehr flächige Ausleuchtung ohne Schattenwurf, was besonders für empfindliche Steinkorallen (SPS) ideal ist. Ein Nachteil ist der nötige jährliche Röhrenwechsel.
- Hybrid (LED + T5): Kombiniert die Vorteile beider Welten: Die Kraft und Steuerbarkeit von LED mit der schattenfreien Ausleuchtung von T5.
2. Lichtspektrum und Intensität
Im Meerwasser dominiert der Blauanteil (ca. 400–470 nm), da dieses Licht tiefer ins Wasser eindringt und die Fluoreszenz der Korallen hervorhebt.
- PAR-Werte: Messen die für die Photosynthese nutzbare Strahlung.
- SPS-Korallen: 200–600 PAR (viel Licht).
- LPS/Weichkorallen: 50–150 PAR (moderates Licht).
- Kelvin: Für Meerwasser werden meist Werte zwischen 10.000 und 20.000 Kelvin gewählt, um den Blaulicht-Charakter zu erzielen.
3. Beleuchtungsdauer
Ein stabiler Rhythmus ist für die biologische Uhr der Tiere wichtig.
- Dauer: Empfohlen werden 8 bis 12 Stunden pro Tag.
- Einfahrphase: Bei neuen Aquarien beginnt man oft mit nur 6 Stunden und steigert die Dauer wöchentlich, um übermässigem Algenwachstum vorzubeugen.
- Dimmphasen: Viele nutzen 30–60 Minuten Blauphase morgens und abends als sanften Übergang.