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Meerwasser Aquarium Sand
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Der Bodengrund im Meerwasseraquarium ist weit mehr als nur Dekoration – er ist ein entscheidender Lebensraum für Bakterien und bodenbewohnende Tiere. Er fungiert als Siedlungsfläche für Mikroorganismen, die Schadstoffe abbauen, und dient als natürlicher pH-Puffer.
Gängige Arten von Bodengrund
In der Meerwasseraquaristik haben sich vor allem kalkhaltige Materialien bewährt:
- Korallensand: Besteht aus zerkleinerten Korallenskeletten. Er ist die natürlichste Wahl, bietet eine hohe Porosität für Bakterien und stabilisiert die Wasserwerte.
- Aragonitsand: Oft sehr weiss und rein. Er löst sich bei niedrigen pH-Werten leicht auf und gibt so Kalzium und Karbonathärte an das Wasser ab.
- Live Sand (Lebendsand): Dieser Sand wird feucht verpackt und enthält bereits aktive Bakterienkulturen, was die Einlaufphase verkürzen kann. Er sollte niemals mit Leitungswasser gespült werden.
- Korallenbruch: Gröbere Körnung (oft >10 mm). Er bietet viel Platz für Kleinstlebewesen, kann aber auch schneller verschmutzen (Mulmansammlungen), wenn die Strömung nicht ausreicht.
Wichtige Parameter für die Einrichtung
- Schichthöhe: Eine Höhe von 1 bis 3 cm gilt als optimal und pflegeleicht. Zu tiefe Schichten können ohne ausreichende Durchmischung zur Bildung von Gammelstellen (rote Schmieralgen) führen.
- Körnung: Für die meisten Becken ist eine Körnung von 1,0 bis 2,0 mm ideal. Feiner Sand (wie Oolite) sieht optisch sehr ansprechend aus, neigt aber eher zum Verwehen bei starker Strömung.
- Sonderfall Grabende Tiere: Wenn Sie Fische wie Grundeln oder wirbellose Tiere wie grabende Seesterne halten, benötigen diese in bestimmten Bereichen Schichthöhen von 8 bis 10 cm, um ihrem natürlichen Grabverhalten nachkommen zu können.