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Aquariumcomputer
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Ein Aquariumcomputer für das Meerwasseraquarium dient als zentrale Steuereinheit, die die Stabilität des empfindlichen Ökosystems durch Automatisierung und Überwachung sichert. Er übernimmt Aufgaben wie die Lichtsteuerung, die Überwachung von Wasserwerten und das Management von Dosierpumpen, was besonders bei längerer Abwesenheit oder für ein „Smart Reef“ von Vorteil ist.
Kernfunktionen eines Aquariumcomputers
- Messung & Regelung: Überwachung kritischer Parameter wie Temperatur, pH-Wert, Leitfähigkeit (Salzgehalt) und Redox-Potential in Echtzeit.
- Beleuchtungssteuerung: Simulation von Sonnenauf- und -untergängen, Mondphasen sowie Wolkensimulationen für eine naturnahe Umgebung.
- Dosierung & Wasserwechsel: Automatisierte Steuerung von Dosierpumpen für Spurenelemente und Durchführung von Wasserwechseln oder Nachfüllen von verdunstetem Wasser (ATO).
- Alarmsysteme: Benachrichtigung bei Grenzwertüberschreitungen oder Leckagen, oft per App oder E-Mail.
Führende Systeme und Hersteller
- GHL (ProfiLux): Bekannt für den ProfiLux 4, der modular erweiterbar ist und spezialisierte Zusatzgeräte wie den KH Director (zur automatischen Überwachung der Karbonathärte) bietet.
- Neptune Systems (Apex): Ein weit verbreitetes System, das durch das Trident-Modulvollautomatisch KH, Calcium und Magnesium messen kann.
- Seneye: Aquarium Monitor System
- Fauna Marin: AquaWiz KH Controller
Vorteile der Automatisierung
Die Integration eines Computers erhöht die Sicherheit, da Schwankungen der Wasserwerte – etwa ein zu niedriger KH-Wert zwischen 6 und 9 °dH – sofort erkannt und korrigiert werden können. Dies reduziert den manuellen Aufwand für Tröpfchentests und sorgt für ein gleichmässigeres Korallenwachstum.