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Meerwasser Aquarium Korallen
Die Haltung von Korallen in einem Meerwasseraquarium unterscheidet sich je nach Korallentyp erheblich in Bezug auf Licht, Strömung und Wasserqualität. Für den Einstieg werden oft robuste Weichkorallen empfohlen, da diese Schwankungen besser tolerieren als empfindliche Steinkorallen.
Korallentypen im Überblick
- Weichkorallen (Soft Corals): Ideal für Anfänger. Sie besitzen kein Kalkskelett und sind recht anspruchslos bei Licht und Strömung.
- Beispiele: Pilzlederkorallen, Kenia-Bäumchen, Xenia.
- LPS (Large Polyp Stony Corals): Grosspolypige Steinkorallen. Sie benötigen eine moderate Strömung und mittlere Lichtintensität.
- Beispiele: Hammerkoralle (Euphyllia), Bartkoralle (Duncanopsammia), Blasenkoralle.
- SPS (Small Polyp Stony Corals): Kleinpolypige Steinkorallen. Diese gelten als "Königsklasse", da sie sehr sauberes Wasser (geringe Nitrat-/Phosphatwerte) und starkes Licht benötigen.
- Beispiele: Acropora, Montipora, Seriatopora.
Wichtige Pflegetipps
- Wasserwerte: Die Mengenelemente Calcium (Zielwert ca. 420–450 mg/l), Magnesium und die Karbonathärte (KH) müssen stabil gehalten werden.
- Eingewöhnung: Neue Korallen sollten temperaturmässig angepasst und idealerweise mit einem "Korallendip" von Parasiten befreit werden.
- Fütterung: Viele Arten beziehen Energie über Licht (Photosynthese ihrer Algen), profitieren aber von zusätzlicher Fütterung (Staubfutter/Plankton) 1–3 Mal pro Woche.
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